Das Mobbing im englischsprachigen Raum auch „bullying“ genannt meint Mobbinghandlungen wie z.B. das Verbreiten falscher Tatsachen, die Übertragung sinnloser Aufgaben am Arbeitsplatz, physische Gewaltandrohung, verbale Gewalt oder soziale Isolation.
Mobbing findet wie oft irrtümlich angenommen nicht nur am Arbeitsplatz statt. Ein Großteil der Mobbinghandlungen erfolgen im privaten Umfeld.
Seit einiger Zeit nimmt außerdem so genanntes "Cybermobbing" im Internet zu.
Ein weiteres Phänomen unter Jugendlichen ist das verbreiten von Gewaltvideos des Opfers über das Mobiltelefon.
Jeder Konflikt kann eine starke Belastung sein. Von Mobbing spricht man aber insbesondere dann, wenn der Täter seine Handlungen sehr oft, systematisch, direkt oder indirekt und über einen längeren Zeitraum setzt.
Dies kann unter Umständen bei den Mobbing-Opfern zu psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen führen. Daher ist es besonders wichtig rechtzeitig zu handeln, lange bevor sich pathologische Symptome einstellen können.
In der Beratung steht daher der Schutz des Opfers im Vordergrund. Es werden Lösungen entwickelt, wie der Klient der Situation zukünftig begegnet, welche Maßnahmen es zu treffen gilt und welche Kommunikationswege einzuschlagen sind.
© Marc-Alexander Wirth, 2010 |