Das Harvard-Konzept wurde vom amerikanischen Rechtswissenschaftler Roger Fisher an der Harvard Universität entwickelt.
Es ist ein erfolgreiches Verhandlungskonzept, das den Verhandlungspartnern eine win-win- Situation ermöglichen soll. Das beudeutet eine für beide Seiten erfolgreiche Verhandlung. Verlierer gibt es nach Beendigung der Verhandlung nicht.
Dem Konzept liegt folgende Betrachtungsweise zu Grunde:
- Menschen und Probleme müssen getrennt voneinander behandelt werden
- Konzentration auf die Interessen und nicht auf die Positionen
- Optionen/Alternativen für beide Seiten entwickeln
- Neutrale/objektive Beurteilungskriterien verwenden
Das Konzept findet in der Beratung sowohl in der Mediation als auch in der psychologischen Beratung bei der Lösung von Konflikten insbesondere in Unternehmen und in der Partnerschaftsberatung Anwendung.
© Marc-Alexander Wirth, 2010 |